25.04.2018 Statt Hören und Vergessen, Erleben und Verinnerlichen

Branche: Baubranche – abteilungsübergreifend
Ansprechpartner: Frau J. Weigeldt, Personalbeauftragte für Aus- und Weiterbildung
Teilnehmer: 28 Führungskräfte aus mehreren Standorten in Deutschland

Als Personalbeauftragte bin ich in unserem Unternehmen für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wie auch der Führungskräfte zuständig. Um unsere Führungskräfte in den drei Regionen (Nord-/ Süd-/ Westdeutschland) gezielt und nachhaltig zu schulen, benötigte ich für ein neu geplantes Führungskräfte-Seminar die Unterstützung eines erfahrenen Partners. Angesprochen durch einen Newsletter von faszinatour, den ich vor kurzem erhalten hatte, habe ich mich kurzerhand an den Outdoor-Veranstalter gewandt.

In einem Anruf erfuhr ich, dass faszinatour das Seminar in allen drei Regionen anbieten kann. Das war mir wichtig, damit die Führungskräfte aller drei Standorte ein sehr ähnliches Programm durchlaufen können. Für eine gezielte Beratung und die Konzeptionierung hat mich im nächsten Schritt direkt der Seminarleiter kontaktiert, der mir die – für mich bis dahin unbekannte – Methode des Erfahrungslernens näherbrachte und mit dem ich in den Beratungsgesprächen die Ziele und Rahmenbedingungen besprechen und abstecken konnte.

Die Führungskräfte sollten im Workshop an allen drei Standorten jeweils über zwei Tage zusammenkommen. Auf der einen Seite sollten sie dabei ihre Führungskompetenzen gemeinsam stärken und ihr Wissen teilen, auf der anderen Seite sollte dadurch auch das Vertrauen untereinander gestärkt werden, um sich im Alltag besser gegenseitig unterstützen zu können. Das erstellte Konzept von faszinatour umfasste daher eine Kombination aus klassischer Seminarraumarbeit und erlebbaren Projekten, die unsere Führungskräfte an zwei Tagen durchlaufen sollten. Zudem wurden im Angebot direkt auch passende Hotels für unsere Workshops vorgeschlagen, sodass ich das Rundum-Sorglos-Paket buchen konnte.

Folgendes Programm haben wir in unseren drei Regionen schließlich umgesetzt:
Tag 1: 'Ich als Führungsperson' mit klassischer Seminararbeit im Tagungsraum inklusive passender theoretischer Modelle (wie z. B. zur Rolle als Führungskraft). Der inhaltliche Part des ersten Tages wurde mit einer Projektarbeit als Bauprojekt in Kleingruppen mit Präsentation erlebbar gemacht. Das gemeinsame BBQ und ein Lagerfeuer im Anschluss bildeten dann den geselligen Ausklang des ersten Tages.

Tag 2: 'Meine Tools zur Führung' beinhaltete u.a. das Thema Feedback als Instrument zur persönlichen und kollektiven Weiterentwicklung (Selbst- und Fremdbild). An Tag 2 wurde nach dem theoretischen Auftakt am Morgen der Seminarraum ganz verlassen. Draußen in der Natur sahen sich die Teilnehmer in einem Teamparcours vor verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen, die die theoretischen Inhalte aus dem Seminar erlebbar machen sollten. So konnten die Modelle direkt mit Leben gefüllt und das Erlernte verinnerlicht und umgesetzt werden. Die Teilnehmer nahmen bei den unterschiedlichen Aufgaben zudem verschiedene Rollen ein, sodass die Führungs-Tools aus verschiedenen Perspektiven erlebt und anschließend reflektiert werden konnten. Den Abschluss bildete die Seminarauswertung mit einem intensiven Erfahrungsaustausch der beiden Tage im Seminarraum. Das Programm wurde flexibel je nach örtlichen Gegebenheiten leicht angepasst.

Als die Workshops anstanden, war ich sehr gespannt darauf, wie anschließend die Feedbacks der Führungskräfte ausfallen würden, da ich selbst leider nicht mit dabei sein konnte. Natürlich gab es verschiedene Stimmen, vor allem, weil die Teilnehmer mit ganz unterschiedlichen Erfahrungswerten (teils langjährige Führungsposition, teils neu in der Führung) in die Workshops gingen, doch der Tenor war durchweg positiv. Besonders hervorgehoben wurde die Mischung aus inhaltlicher Seminararbeit zum Thema Führung und verschiedenen Herausforderungen, die die erlebnisorientierten Projekte mit sich brachten. Die Teilnehmer sind sich durch den faszinatour Führungskräfte-Workshop abseits des Arbeitsalltags in einem für alle neuen Umfeld begegnet. Sie haben viel über die verschiedenen Rollen, Führungsstile und ihre praktische Anwendung mitnehmen können. Die Erkenntnisse konnten im Gespräch mit den faszinatour Trainern direkt analysiert und aufbereitet werden. Die Ergebnissicherung der Workshops wurde anschließend durch eine Foto-Dokumentation unterstützt. Dies hat mir natürlich auch noch einmal einen gezielteren Einblick in die Workshops gegeben.

Für mich steht durch die spürbar bessere und offenere Kommunikation der Führungskräfte untereinander sowie den Schwung, den sie in ihre Teams mitgenommen haben fest, dass wir auch unsere nächsten Workshops gerne wieder mit faszinatour gestalten werden.

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