28.08.2018 Von Parallelwelten zu einem Universum

Branche: Automobilbranche – Technisches Qualitätsmanagement
Ansprechpartner: Herr W. Meyer, Teamleiter Technisches Qualitätsmanagement
Teilnehmer: Team aus 11 Mitarbeitern des technischen Qualitätsmanagements

Seit knapp zehn Jahren leite ich mein Team im Bereich des technischen Qualitätsmanagements. Im Zuge von Umstrukturierungen auf höherer Ebene sind mir neben meinen fünf altbekannten Teammitgliedern fünf neue Mitarbeiter unterstellt worden. Zum Auftakt dieser neuen Zusammenarbeit sind wir zur alljährlichen Teamentwicklung in eines unserer Bildungshäuser gefahren. Mir war wichtig, dass wir uns in diesem Jahr neben den inhaltlichen Themen auch Zeit nehmen, um uns mit dem Team selbst zu beschäftigen, uns besser kennenzulernen und so die Kommunikation untereinander zu verbessern. Daher bin ich mit meinem Anliegen an das Bildungshaus herangetreten, das mir wiederum den langjährigen Partner faszinatour empfohlen hat.

Nach einem telefonischen Beratungsgespräch, in dem ich meine Wünsche geschildert habe, hat mir die Projektleiterin bereits ein Angebot mit zwei Programmideen für den Aktivpart unserer Teamentwicklung zukommen lassen. Für mich erschien die Programmidee „GPS-Funk-Orientierung“ besonders passend, um mein Thema Kommunikation abzubilden. Nach einem telefonischen De-Briefing mit dem faszinatour Trainer, der uns am Tag der Teamentwicklung begleiten würde, war ich mir schon recht sicher, dass es die richtige Entscheidung war, in diesem Jahr den Seminarraum auch mal zu verlassen.

Als wir zur Teamentwicklung angereist sind, hat uns unser Trainer direkt begrüßt und wir sind gemeinsam nach dem Mittagessen mit ihm gestartet. Die Aufgabe für uns als neues Team bestand zunächst darin, zwei kleine Teams mit der ungefähr gleichen Anzahl an alten und neuen Teammitgliedern zu bilden. Als diese vermeintlich kleine Herausforderung gemeistert war, ging es dann für beide Teams ausgestattet mit Funk- und GPS-Geräten los ins Grüne. Ziel war es, dass wir es schaffen sollten auf unterschiedlichen Wegen Checkpoints zu erreichen. Diese waren nur mit der gegenseitigen Unterstützung beider Teams und einer entsprechend klaren und guten Kommunikation via Funk aufzufinden, wie wir sehr schnell feststellen mussten. An den Checkpoints warteten Übungen, die wir nur mit allen gemeinsam meistern konnten. Anschließend wurden die Übungen direkt mit dem gesamten Team und unserem Trainer besprochen, bevor wir uns in neuer Konstellation weiter auf den Weg in die waldige Umgebung machten. Am Ziel unserer Orientierungstour standen wir dann noch einmal vor einer größeren Projektaufgabe. Hier sollten wir aus den vorgegebenen Materialien und ohne Schrauben, Bohrer, etc. (!) eine Holzbrücke bauen, die uns alle tragen sollte. Zunächst recht planlos, wie wir das anstellen sollten, packten wir alle mit an und haben es tatsächlich auch geschafft etwas – ich würde mal sagen „Brückenähnliches“ zu bauen, auf dem wir alle als neues Team Platz fanden. Ein großartiges Bild und ein gelungener Abschluss dieses Nachmittags.

Durch die abschließende Auswertung gemeinsam mit unserem Trainer konnten wir die Erkenntnisse, die wir über den Tag gesammelt hatten, noch einmal sichern und auch direkt für unsere Arbeit am folgenden Tag im Seminarraum einfließen lassen. Das Eis zwischen den Teammitgliedern war gebrochen und alle haben sich in einem anderen Umfeld als dem Arbeitsplatz (besser) kennengelernt. Durch die gute Kommunikation, die wir an Tag 1 direkt erlebt haben, konnten wir mit viel Schwung die inhaltlichen internen Themen an Tag 2 angehen.

Auch ich konnte natürlich die neuen Mitarbeiter direkt besser kennenlernen und habe sogar bereits Potentiale des ein oder anderen ausmachen können, die es in Zukunft zu nutzen gilt. Diese Outdoormaßnahme im Rahmen unserer Teamentwicklung mit faszinatour hat somit einen erkennbaren positiven Effekt auf mein neues Team.

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