16.05.2018 Aus bunten Puzzleteilchen wird visionäres Kunstwerk

Auch nach vielen Jahren im Konzern fehlt es nie an neuen Herausforderungen. Nachdem ich eine sinnvolle Neustrukturierung meines Bereichs durchgesetzt hatte, stand ich vor dem Ergebnis meiner Bemühungen, bzw. vor dem Neubeginn: Einem aus drei Abteilungen frisch zusammengewürfelten Team. Die Erfahrung lehrte mich, zeitnah Maßnahmen zu ergreifen noch bevor Probleme überhaupt entstehen würden. Mit den Leistungen von faszinatour hatte ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Besonders die spürbar anhaltende Auswirkung der Trainings im Arbeitsalltag hatte mich immer wieder beeindruckt.

Aufgrund der Problemstellung einigten wir uns auf einen Workshop mit der Ausrichtung "Vision – Mission – Ziele". Für das Design des Seminars ließ ich den Experten wie immer freie Hand. Ich wusste, dass ich für eventuell nötige Anpassungen vor Ort jederzeit auf die Flexibilität der Trainer zählen kann. Außer meinem Hauptanliegen, der Zieldefinition, wollte ich meinen Mitarbeitern Gelegenheit geben, sich in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Wir wählten daher als Seminarort ein gut erreichbares, aber ruhig gelegenes Hotel mit renommierter Küche, exzellentem Service und geeigneter Seminartechnik, das mir faszinatour empfahl.

Als Auftakt stellten die beiden faszinatour Trainer sich und die Agenda für die eineinhalb gemeinsamen Tage vor. Um eine Zäsur zur üblichen Arbeitsumgebung zu schaffen und eine lockere Atmosphäre zu kreieren, nahmen sie uns mit in die Natur. Eine Wanderung durch den angrenzenden Wald, unterbrochen von Teamaufgaben, die mit viel Spaß gemeinsam bewältigt wurden, bot den Nachmittag über ausreichend Gelegenheit für persönliche Kontakte und sorgte dafür, dass in mehrerlei Hinsicht Bewegung ins Team kam und eventuelle Berührungsängste abgebaut werden konnten. Zurück im Hotel genossen wir einen kulinarisch wertvollen Abend, wobei der gute Wein das Seine zum Teambuilding beitrug.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück in den Seminarraum. Zuerst erfuhren wir, welche konkreten Dinge wir am Ende des Tages mitnehmen würden. So starteten wir mit Ausrichtung auf ein klar definiertes Ziel. In Fünfergruppen war Kreativität gefragt: Es sollten Bilder entstehen, die unsere Abteilung im Gesamtunternehmen als Schiff auf hoher See darstellen mit allen positiven wie auch negativen Einflüssen, denen wir ausgesetzt sind. Alle Teammitglieder nutzten die Chance zu diskutieren und zu reflektieren. Es entstanden aussagekräftige Skizzen, die im Plenum präsentiert wurden. Dieser erste Schritt diente dem Abgleich bestehender Zielvorstellungen und es zeigte sich, dass bereits eine Schnittmenge existierte.

Theoretische und praktische Seminaranteile lösten sich in auflockerndem Wechsel gegenseitig ab, sodass keine Müdigkeit aufkam. Es entstand ein Austausch, der in dieser Intensität im Arbeitsumfeld undenkbar gewesen wäre. Nachdem der Begriff "Vision" anhand von Beispielen umrissen war, nahmen wir die Definition unserer eigenen Visionen in Angriff. Auch hier starteten wir in neu gebildeten Kleingruppen zum Austausch und glichen die Ergebnisse dann im großen Kreis ab. Im Folgenden entwickelten wir aus den Visionen unsere Missionen.

Damit die gemeinsam erarbeiteten Resultate nicht verpuffen würden, legten wir noch vor Ort einen Folgetermin zwei Wochen später für das gesamte Team fest, bei dem wir – zurück im Büro – daran anknüpfen würden.

Die Mitarbeiter nahmen aus der klar definierten, einheitlichen Marschrichtung viel Schwung und positive Energie mit. Besonders hervorzuheben ist die Kurzweiligkeit kombiniert mit einem Top-Zeitmanagement, die das gesamte Seminar auszeichnete und selbstverständlich auch die greifbaren Ergebnisse. Nicht zuletzt trug auch die gelungene Wahl der Location zum Erfolg bei. Wir planen spätestens für das kommende Jahr eine Anschlussveranstaltung, bei der wir den Fokus dann mehr noch auf das Thema "Team" legen werden.

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